Einfach italienisch



Einfach italienisch.
Michela kocht.

Die italienische Küche lebt von hochwertigen Zutaten und einer Zubereitung, die deren Eigengeschmack in den Mittelpunkt stellt. Es braucht oft nur wenige Handgriffe, um authentische Gerichte zu zaubern. Genau das möchten wir auf dieser Seite zeigen: wie einfach die echte italienische Küche sein kann.
Unsere Lieblingsköchin Michela Mattioli nimmt Sie mit auf eine Reise zu den Wurzeln des guten Geschmacks. In ihren Rezepten und Videos zeigt sie, wie traditionelle Gerichte zubereitet werden – unkompliziert, mit Freude am Produkt und immer „einfach italienisch“.

So gelingt Puntarelle

Außen grün, innen zart


Das Herz des Puntarelle-Kopfes wird von den äußeren grünen, breiten und faserigen Blättern getrennt, die nicht zum rohen Verzehr geeignet sind und in Salzwasser gekocht und dann in einer Pfanne mit Öl und Knoblauch angebraten oder in Suppen verwendet werden können. Die Puntarelle, die hellen, fleischigen und knackigen zentralen Triebe, eignen sich perfekt zum rohen Verzehr.

Zum Putzen der Puntarelle geht man einzeln vor: Man beginnt an der Basis und übt mit den Fingern leichten Druck aus, um die Stelle zu erkennen, an der der harte Teil der Puntarella endet und der zarte Teil beginnt; dann entfernt man das faserige Ende und behält nur den weichen Teil. Die Puntarelle werden dann der Länge nach geschnitten (wie im traditionellen römischen Rezept in dünne Streifen). Sie können in sehr kaltes Wasser mit Eis getaucht werden, ein optionaler Schritt, der sie knackiger macht und zu einer leichten Kräuselung führt.

Das Dressing: Von Zitrus bis Trüffel

Nach dem Abtropfen und Trocknen können die Puntarelle beim Servieren mit einer Emulsion aus Sardellen, Öl, Zitrone und Senf, wie in meiner Version, oder mit alternativen, spezielleren Dressings angemacht werden: mit Zitrusfrüchten aromatisiertes Öl, Walnuss-Mandel-Creme, pflanzliche Joghurtsauce mit frischen Kräutern, reduzierter Balsamico-Essig oder eine Trüffel-Vinaigrette. Es wird empfohlen, sie immer kurz vor dem Verzehr zu würzen, damit sie knackig bleiben und ihren frischen Geschmack behalten.
Puntarelle: Michelas Anleitung zur einfachen Zubereitung

So gelingt Cime di Rapa

Vorbereitung


Die harten, äußeren Stiele der Cime di Rapa entfernen. Die Röschen mit den zarten Blättern von den Stängeln lösen. Nur die zartesten Blätter auswählen und die großen, festeren Blätter aussortieren. Wenn Sie zum Herzen des Gemüses – dem eigentlichen Röschen – gelangen, die gesamte zentrale Knospe abtrennen. Sollte der mittlere Strunk sehr dick sein, schneiden Sie ihn am oberen Ende kreuzweise ein, um ein gleichmäßiges Garen zu gewährleisten.
Die vorbereiteten Teile – Stiele, zarte Blätter und Röschen – trennen. Nur die zarten Blätter zusammen mit den Röschen behalten und die größeren Blätter verwerfen. Alles unter kaltem, fließendem Wasser waschen, das Gemüse aber nicht vollständig abtrocknen.

Garen

Den noch feuchten Cime di Rapa in einen großen Topf mit Deckel geben und bei sehr niedriger Hitze garen. Das Gemüse setzt dabei sein eigenes Wasser frei. Sollte es zu trocken werden, ein halbes Glas Wasser hinzufügen. Je nach Größe der Röschen 10–15 Minuten garen, bis sie zart, aber noch bissfest sind.
In der Zwischenzeit Olivenöl mit einer Knoblauchzehe und einer Chilischote erhitzen. Zwei bis drei Sardellenfilets im heißen Öl schmelzen lassen. Den gegarten Cime di Rapa in diesem Würzöl schwenken, so dass sich die Aromen verbinden.
Cime di Rapa: Michelas Anleitung zur einfachen Zubereitung



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